@klima.taz berichtet auf Instagram: „An 13 von 44 untersuchten Anlagen der Öl- und Gasinfrastruktur hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mithilfe einer Spezialkamera unkontrolliert austretende Methanemissionen und andere Kohlenwasserstoffe festgestellt. Betroffen war also etwa ein Drittel der gemessenen LNG-Terminals, Gasspeicher, Verdichterstationen im Gasnetz und Raffinerien im Norden und Westen Deutschlands sowie in den Niederlanden.
Methan ist Hauptbestandteil von Erdgas – und ein hochwirksames Treibhausgas. Über 20 Jahre betrachtet, erwärmt eine Tonne Methan das Klima rund 80-mal so stark wie eine Tonne CO₂. Allerdings zerfällt es in der Atmosphäre binnen 12 Jahren, der Klimaeffekt mildert sich also ab. Der Weltklimarat rechnet Methan rund ein halbes Grad der bisherigen Erderhitzung seit Beginn des industriellen Zeitalters zu – also etwa ein Drittel.
Methanlecks zu stopfen ist relativ leicht, meint die DUH. Aber die Bundesregierung kümmere sich nicht um die Umsetzung der seit 2024 gültigen EU-Methanverordnung, sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Die Verordnung verpflichtet die Betreiber dazu, die Methanemissionen ihrer Gas- oder Ölanlagen zu messen, regelmäßig auf Lecks zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren.“
Den ganzen Beitrag findet ihr hier.
Folgt uns gerne für mehr solcher Beiträge auf Instagram (@junge_akademie)!



