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Klimakrise – was tun?

Abgeschwächtes Klimaziel 2040

Heute startet die Klimakonferenz COP30 in Brasilien. Dafür treffen sich die meisten Staaten der Welt, um den menschengemachten Klimawandel zu bekämpfen. Während China Photovoltaik in diesem Jahr sehr stark ausbaut, konnten sich die Staaten der Europäischen Union (EU) nur auf abegschwächte Klimaziele verständigen. Immerhin stehen sie damit aber grundsätzlich weiterhin zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes.

@tagesschau berichtet auf Instagram: „Mehr Spielraum beim CO2-Ausstoß und ein späterer Start des Emissionshandels für Verkehr und Gebäude: Die EU-Umweltminister:innen haben sich zu einem neuen Klimaziel für 2040 durchgerungen, das von Zugeständnissen geprägt ist.

Die EU stand unter Zeitdruck für ihr neues Klimaziel, um in der kommenden Woche nicht mit leeren Händen zum Weltklimagipfel zu fahren.
 
Der Ausstoß von Treibhausgasen soll um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Davon sollen ab 2031 aber bis zu 5 Prozent durch den Kauf von Klimagutschriften in Drittstaaten eingespart werden können. Die EU selbst müsste ihre Emissionen also faktisch nur um 85 Prozent verringern. Davon abgeleitet sollen die Emissionen bis 2035 zwischen 66,25 Prozent und 72,5 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken.
 
Zudem wird der Start des Emissionshandels für die Bereiche Verkehr und Gebäude um ein Jahr auf 2028 verschoben, da einige Länder Bedenken wegen steigender Benzin- und Heizkosten hatten. Beim Emissionshandel müssen Unternehmen Rechte zum Ausstoß von Treibhausgasen nachweisen.“
Den ganzen tagesschau-Beitrag findet ihr hier.
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