@klima.taz berichtet auf Instagram: „Die derzeitige Hitzewelle kostet die deutsche Wirtschaft jeden Tag 431 Millionen Euro, hitzebedingte Erkrankungen und Unfälle verursachen 76.500 Fehltage. Das hat das Beratungsinstitut Prognos für das Bundesarbeitsministerium ausgerechnet.
Durch den Klimawandel werden Hitzetage, also Tage mit mehr als 30 Grad Lufttemperatur, deutlich häufiger: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) waren es zwischen 1961 und 1990 durchschnittlich 4,2 pro Jahr. Zwischen 1991 und 2020 waren es schon 8,9 und im vergangenen Jahr 11.
Heiße Tage sind auch für viele Arbeiter:innen gefährlich. Wer körperliche Arbeit in der Landwirtschaft oder auf dem Bau verrichtet, aber auch als Pfleger:in in heißen Innenräumen, kann bei Hitze weniger leisten und wird schneller müde. Laut Prognos kommt es an Tagen mit Temperaturen über 30 Grad deshalb zu 7,4 Prozent mehr Unfällen.“
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