@monitor.wdr (der Instagam-Account des öffentlich-rechtlichen Politikmagazin Monitor des Westdeutschen Rundfunks beschreibt folgende ungerechte Verteilung der CO2-Emmissionen:
„Das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung hat sein Jahresbudget an CO2-Emissionen pro Kopf für 2025 schon aufgebraucht – und zwar in nur 10 Tagen. Das zeigen neue Berechnungen von Oxfam.
👉 Um die Klimaerwärmung auf 1,5-Grad zu begrenzen, darf bis 2030 nur noch wenig CO2 in die Atmosphäre gelangen. Das übrige CO2-Budget lässt sich auf alle Menschen weltweit gleichmäßig verteilen und ergäbe 2,1 Tonnen CO2, die jede Person jedes Jahr bis 2030 verbrauchen dürfte.
👉 Im Vergleich zum energieintensiven Verhalten von Superreichen, das u.a. durch Fortbewegungsmittel wie Yachten und Privatjets zustande kommt, braucht eine Person aus der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung fast 3 ganze Jahre um seinen Anteil an CO2 aufzubrauchen: 1022 Tage.
👉 Diese Ungleichverteilung wird nach Prognosen der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam und des Stockholm Environment Institute (SEI) in der Zukunft nicht weniger werden. Superreiche würden im Zeitraum von 2015 bis 2030 ihre Emissionen voraussichtlich nur um 5 Prozent senken, während eigentlich eine Reduktion um 97 Prozent erforderlich wären.
👉 Bei der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung werden die Emissionen – den Prognosen zufolge – pro Kopf steigen (+17 Prozent). Damit lägen sie jedoch immer noch weit entfernt von dem CO2-Budget, das ihnen zustehen würde.“