@klima.taz berichtet auf Instagram: „Nur etwa jedes siebte Gewässer in Deutschland leidet derzeit nicht unter Niedrigwasser. In jedem dritten Gewässer ist der Wasserstand sogar extrem niedrig. Das zeigt das neue Niedrigwasser-Informationssystem Niwis, das Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellte.
Niedrige Pegelstände in Flüssen und dem Grundwasser sowie ausgetrocknete Böden seien wegen des Klimawandels längst keine Ausnahme mehr, sagte Schneider. „Deshalb müssen wir Wasserknappheit früher erkennen und besser vorsorgen.“ Dafür sei Niwis eine Grundlage.
Laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde ist fehlender Regen nicht der einzige Grund für Niedrigwasser. Wasser verdunste schneller, wenn es heiß ist und viel Wind weht. Außerdem sänken die Wasserstände rascher, wenn die Grundwasservorräte in der Region erschöpft sind. Auch diese Daten sammelt Niwis: Demnach sind zwei Drittel der Grundwasserpegel in Deutschland niedriger als gewöhnlich.“
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